26.11.2019

100 Jahre Bauernbund.

 

Gruppenfoto 100 Jahre Bauernbund (c) Jacob Glaser


Bereits seit 100 Jahren stellt der Bauernbund sicher, dass der wertvolle Beitrag unserer österreichischen Bäuerinnen und Bauern eine verlässliche Säule in unserem Land ist. Im Jahr 1919, als der Bauernbund gegründet wurde, befand sich Österreich in einer Zeit größter Not, aus der der Antrieb entstand, einen christlichen Bauernverein zu schaffen, in dem alle gemeinschaftlich das erreichen können, was für den Einzelnen vielleicht schwer war.

Seit 1919 hat der Bauernbund immer dazu beigetragen, dass unser Österreich wieder auf die Beine gekommen ist. Über die Zeit hat der Bauernbund Unglaubliches erreicht: Österreichweit ist ein flächendeckendes Netz mit mehr als 200.000 Mitgliedern entstanden. Dass wir heute in einem Wohlstand leben dürfen, der alles andere als selbstverständlich ist, verdanken wir zu einem wichtigen Teil dem starken Rückgrat in unserer Gesellschaft, unseren Landwirten. Heute ist der Bauernbund nicht nur ein Garant für eine gerechte, ökosoziale Marktwirtschaft, sondern auch ein Eckpfeiler unserer Traditionen, unserer christlich-sozialen Werte und unserer Identität.


Gruppenfoto 100 Jahre Bauernbund (c) Jacob Glaser


Österreichische Landwirtschaft.

Die Bäuerinnen und Bauern sind ein wichtiger Teil unserer neuen Volkspartei und werden es auch immer sein. Wir müssen uns stärker für den ländlichen Raum einsetzen und die heimische Lebensmittelproduktion und Landwirtschaft fördern. Unsere Bäuerinnen und Bauern produzieren Produkte höchster Qualität und garantieren den Erhalt der österreichischen Kulturlandschaft. Deshalb müssen wir weiterhin die Bäuerinnen und Bauern entlasten und insbesondere dort, wo Schaden entsteht – durch Dürre, Unwetter oder Borkenkäfer – wollen wir in Zukunft verstärkt unterstützen.

EU-Agrarförderungen.

Auf europäischer Ebene wollen wir uns dafür einsetzen, dass die Agrarförderung in Österreich nicht weniger wird. Sollte es im Zuge der Verhandlungen zum mehrjährigen Finanzrahmen der EU zu einer Senkung der Förderungsmittel kommen, müssen wir alles tun, um einen möglichen Verlust national auszugleichen.

Regionalität.

Mercosur lehnen wir in seiner jetzigen Form ab und wollen dafür die Regionalität fördern. Denn es ist weder nachhaltig noch gerecht, wenn unsere Bäuerinnen und Bauern, unter strengen Auflagen gutes, regionales Fleisch produzieren und aber gleichzeitig tausende Tonnen Rindfleisch aus Südamerika importiert werden. Für uns ist klar: Regionalität ist gut für uns, gut fürs Klima und gut für unsere Bäuerinnen und Bauern!


Gruppenfoto 100 Jahre Bauernbund (c) Jacob Glaser