04.06.2019

Sebastian Kurz: „Am Ende entscheidet die Bevölkerung“

In einem Interview-Reigen nahm Bundesparteiobmann Sebastian Kurz letzte Woche zu den aktuellen Ereignissen Stellung.

Sebastian Kurz  (c) Volkspartei/Glaser???????

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Kurz nachdem die SPÖ-FPÖ Allianz mit Unterstützung der Liste Jetzt die Regierung enthoben hat, sprach Sebastian Kurz in mehreren Interviews über die Ereignisse der letzten Wochen. Er sei für einen Wahltermin im „September, so früh als möglich“, sagt er im Gespräch mit der Kleinen Zeitung. „Es geht nicht darum, was ist am besten für mich, sondern darum, was für das Land gut ist“, so Kurz. Wenn man sich zurückerinnere, werde man feststellen, dass er gemeinsam mit dem Bundespräsidenten alles versucht habe, um für Stabilität zu sorgen. „Ich glaube, dass es für das Land gut gewesen wäre, wenn die Regierung mit zusätzlich angelobten Experten in aller Ruhe die Amtsgeschäfte bis zur Wahl fortgeführt hätte“, so der Bundesparteiobmann im Gespräch mit Thomas Götz von der „Kleinen Zeitung“.

Inhaltlichen Kurs fortsetzen 

Nach den Ereignissen der letzten Woche will Sebastian Kurz nun in der Bevölkerung dafür werben, dass die Volkspartei „gestärkt wird und nicht rot-blau eine Mehrheit im Parlament hat“. Es gehe darum, den inhaltlichen Kurs, den die vergangene Bundesregierung politisch eingeschlagen habe, fortsetzen zu können. Inhaltlich sei die Regierungsarbeit einfach „objektiv gut für das Land“ gewesen. „Wir sind wettbewerbsfähiger geworden, die Arbeitslosigkeit ist gesunken, große Investitionen, die in Deutschland hätten stattfinden können, sind auf einmal in Österreich getätigt worden, es ist uns gelungen, die Steuerlast für arbeitende Menschen zu senken und viele Reformen, die jahrzehntelang undenkbar waren, sind auf einmal angegangen worden“, so Kurz im „Kleine Zeitung“-Interview.

Kein "Anpatzen"

Am Ende entscheide die Bevölkerung, stellte er im „Kronen Zeitung“ - Interview klar. „Ich werde weder andere anpatzen noch schlechtmachen. Ich werde meinem Stil treu bleiben und am Ende des Tages werden die Wählerinnen und Wähler im September entscheiden. Das ist so in einer Demokratie und das ist auch gut so“, so Sebastian Kurz.

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