Reise nach Singapur und Hongkong

Digitalisierung, Innovation und Bildung im Vordergrund

Am Samstag beendete Bundeskanzler Sebastian Kurz seine mehrtägige Asien-Reise nach Singapur und Hongkong. Im Zentrum des Arbeitsbesuchs stand der Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen und die Entwicklung eines digitalen Masterplans in der Bildung. Mit ihm reisten drei weitere Regierungsmitglieder.

Kurz in Schule (c) BKA

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Sebastian Kurz hat am Samstag ein positives Resümee gezogen: „Singapur und Hongkong weisen Ähnlichkeiten und Unterschiede zueinander auf - vom politischen System in Österreich sind beide weit entfernt“, so Kurz, nachdem er im Zuge seiner Reise sowohl mit Singapurs Premierminister Lee Hsien Loong, als auch mit Hongkongs Regierungschefin Carrie Lam Vier-Augen-Gespräche geführt hat. 

Begleitet wurde er von Bildungsminister Heinz Faßmann, Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck und Infrastrukturminister Norbert Hofer sowie einer Wissenschafts-und Wirtschaftsdelegation. Die ganze Reise drehte sich um Fragen des Umgangs mit den Herausforderungen der Digitalisierung. Singapur und Hongkong seien bei der Bereitstellung modernster technologischer Mittel sehr gut aufgestellt, diese Technologiegebundenheit bereite allerdings auch Probleme. „Mit sehr viel Sorge“ beobachte er das System persönlicher Überwachung in Testregionen Chinas, so Kurz. 

Digitalisierung und IT-Infrastrukturen führten aber auch dazu, dass Singapur und Hongkong  bei der digitalen Ausstattung der Klassen eine Vorbildrolle  für  Österreichs Schulen einnehme – Stichwort „digitales Klassenzimmer.“  Aufgabe der österreichischen Regierung sei es, „die Schule für das 21. Jahrhundert fit zu machen“, argumentiert Kurz. Der mitgereiste Bildungsminister, Heinz Faßmann, bestätigte: „Bildung, Wissenschaft und Forschung sollen auch in Österreich  Prima Causa bleiben.“ Und Faßmann weiter: „Mit Aus- und Weiterbildung der Lehrenden und der Schaffung entsprechender IT-Infrastruktur soll im Bildungsbereich der Einstieg ins digitale Zeitalter gelingen.“

Wirtschaftsministerin Margarete  Schramböck verwies auf die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Hongkong und Österreich. Hongkong sei ein wichtiger Handelspartner für Österreich. Über 200 österreichische Firmen seien hier vertreten. Deshalb sei es auch von großer Relevanz die Brücke nach China weiter zu bauen und „bei den Investitionen aus Hongkong in Österreich nachzusetzen“, so Schramböck abschließend. 

 

 

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