Bundeskanzler Kurz in Russland

„Kunst ist die gemeinsame Sprache der Völker“

Bundeskanzler Sebastian Kurz traf am Mittwochabend den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Gemeinsam eröffneten sie eine Ausstellung in der St. Petersburger Eremitage. Anschließend fand ein einstündiges Arbeitsgespräch zu bilateralen und internationalen Themen statt.

Kurz und Putin (c) BKA

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Bei der Ausstellungseröffnung in der Eremitage unterstrich Bundeskanzler Sebastian Kurz die verbindende Funktion der Kunst. Sie sei die gemeinsame Sprache der Völker und Zeuge der gemeinsamen Geschichte. 

Energiesicherheit gewährleisten

Auf die Eröffnung folgte ein einstündiges Arbeitsgespräch über wirtschaftliche und energiepolitische Themen. Der Bundeskanzler betonte dabei die Energiesicherheit, die Österreich dank der 50-jährigen Zusammenarbeit von der OMV mit Gasprom hat: „Wenn wir zurückblicken, können wir sagen, dass diese Lieferungen immer stabil stattgefunden haben, auch in politisch sehr herausfordernden Zeiten. Die heutige Unterzeichnung zwischen OMV und Gasprom ist daher ein Schritt in eine weitere langfristige Zusammenarbeit zum beiderseitigen Vorteil.“

Leid der Menschen in der Ost-Ukraine und Syrien lindern

Da Kurz auch in seiner Funktion als Regierungschef des EU-Ratsvorsitzlandes nach Russland gereist ist, wurden auch internationale Themen, wie die Ukraine-Krise und der Krieg in Syrien besprochen. „Russland ist meiner Meinung nach ein großes Land und eine Supermacht, hat eine große Verantwortung bei der Suche nach einer politischen Lösung in der Ukraine und in Syrien“, so Kurz. Er hofft, dass es gelingt, im Rahmen des Minsker Abkommens Fortschritte zu erzielen, um eine Entspannung in der Ost-Ukraine zu ermöglichen. 

Positives Miteinander durch Dialog 

Bundeskanzler Kurz besprach mit dem russischen Präsidenten auch Fragen der Demokratie, der Rechtsstaatlichkeit und der Bürgerrechte, die für eine positive Entwicklung eines Landes entscheidend seien. Er will die Dialogkanäle mit Russland offenhalten, um ein positives Miteinander in Europa zu unterstützen: „Ich glaube, dass ein friedliches Zusammenleben auf unserem Kontinent für beide – Russland und die EU – dann gewährleistet sein kann, wenn der Kontakt ein besserer sein wird und die Probleme und Herausforderungen, die es derzeit gibt, gemeinsam gelöst werden können.“

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