Mit Elektromobilität gegen den Klimawandel

Die Bundesregierung schafft weitere Anreize für Elektromobilität. Mit der Öffnung von Busspuren in Großstädten und Ausnahmen beim „Luft-100er“ auf Autobahnen werden Elektroautos auf die Überholspur geholt.

BM Köstinger Elektromobilität (c) BMNT

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Die Bundesregierung hat sich in der Klima- und Energiestrategie das Ziel gesetzt, die Emissionen bis 2030 um 36% einzusparen. Dabei spielt der Verkehr eine zentrale Rolle. „Wenn wir erfolgreich sein wollen gegen den Klimawandel, dann kann das nicht eine Institution alleine machen, dann müssen alle mithelfen. Wir wollen überzeugen, damit alle umdenken. Daher müssen wir Maßnahmen setzen“, betonte Bundeskanzler Sebastian Kurz. Im Ministerrat wurden drei Maßnahmen beschlossen, die Anreize für die Nutzer von Elektroautos bringen:

  1. Ausnahme vom „Luft-100er“
  2. Öffnung von Busspuren in Städten
  3. Gratis-Parken 
Ausnahme bei „Luft-100er“

Für Elektrofahrzeuge soll es in Zukunft eine Ausnahme von Tempolimits beim Immissionsschutzgesetz-Luft (IG-Luft) geben. Das heißt, dass E-Autos in Zukunft auch auf diesen Abschnitten 130 km/h fahren dürfen. „Damit schaffen wir einen zusätzlichen Anreiz für E-Mobile. Es ist leicht umsetzbar, weil Elektro-Fahrzeuge bereits jetzt grüne Nummerntafel haben und dadurch leicht erkennbar sind“, sagt Umweltministerin Elisabeth Köstinger.

Öffnung der Busspuren in Städten

Derzeit handelt es sich bei 2,5% aller Neuanmeldungen um E-Autos. Um diese Zahl weiter zu steigern, sollen die Busspuren für Elektro-Fahrzeuge geöffnet werden – sowohl für ein- wie auch zweispurige Fahrzeuge. Um das optimal und möglichst schnell umzusetzen, werden Gespräche mit den einzelnen Stadtverwaltungen geführt.

Gratis-Parken

Ein weiterer großer Anreiz soll geschaffen werden, indem Elektro-Autos von Parkgebühren befreit werden. „Wir haben bereits in fünf Landeshauptstädten die Befreiung von Parkgebühren. In Graz funktioniert das jetzt bereits sehr gut. Es ist eine wichtige Maßnahme, um einen weiteren Anreiz für E-Autos zu schaffen und damit die geplante CO2-Reduktion langfristig zu erreichen“, so Köstinger.

 

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