Ende der Schuldenpolitik 

Erstmals seit 1954 kann Österreich ein Nulldefizit verzeichnen - der Staat gibt also weniger aus, als er einnimmt. Die Bundesregierung rechnet für 2019 mit einem Budgetplus von 0,1 % des Bruttoinlandsprodukts und kann durch die Einsparungen im System Entlastungsmaßnahmen schaffen. 

Finanzminister Hartwig Löger (c) ÖVP

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Erstmals seit Jahrzehnten wieder Nulldefizit

Bis 15. Oktober müssen Österreichs aktuelle Budgetzahlen in Brüssel gemeldet werden. Dieses Mal werden das erstmals seit 1954 keine roten Zahlen sein. Damit wird das von der Regierung versprochene Nulldefizit klar eingehalten. „Das bedeutet vor allem, dass wir erstmals zu den Staaten in der EU gehören, die ihre Ausgaben nicht auf Kosten der nächsten Generation finanzieren“, so Finanzminister Hartwig Löger. Gleichzeitig sprach er die Mahnung aus, man dürfe jetzt nicht nachlassen. 

Schuldenquote sinkt

Bundeskanzler Sebastian Kurz verkündete beim heutigen Ministerrat noch weitere positive Nachrichten. Für das Jahr 2019 sei ein Budgetüberschuss von 0,1% des Bruttoinlandsprodukts vorgesehen. Damit einher geht eine Reduktion der Schuldenquote von 78 Prozent aus 2017 auf 70 Prozent innerhalb von zwei Jahren bis 2019. Bundeskanzler Sebastian Kurz betonte, „sehr froh“ darüber zu sein, dass der Bundesregierung dies gelungen sei. 

Sparen im System - Entlastung bei den Menschen

„Durch Einsparungen im System ist es nun möglich, echte Entlastungsmaßnahmen für die Menschen zu schaffen“, so der Bundeskanzler. Darunter der Familienbonus, der ab Jänner 2019 in Kraft tritt und Familien mit Kindern entlasten soll.  Auch die Pensionserhöhung um bis zu 2,6 Prozent für kleine und mittlere Pensionen ist eine Entlastungsmaßnahme, die direkt bei den Menschen ankommt. Es wird aber auch die Belastung späterer Generationen beendet, da zukünftige Ausgaben sinnvoll finanziert werden. 

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