10.01.2019

"Entlastung Österreich" – Reform bringt 6,3 Milliarden Euro Entlastung

Heute und morgen ist das niederösterreichische Schloss Mauerbach Schauplatz einer zweitägigen Klausur der Bundesregierung. Ein Schwerpunktthema wird dabei die Steuerreform sein. Das Ziel: Die Steuer- und Abgabenquote soll bis 2022 in Richtung 40 Prozent gesenkt werden. 

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Regierungsklausur  (c) Volkspartei/Glaser

Senkung der Steuer- und Abgabenquote bis 2022
„Wir müssen es schaffen, die Steuer-und Abgabenquote so weit zu senken, dass den arbeitenden Menschen endlich wieder mehr zum Leben bleibt“, so Sebastian Kurz bei seinem Pressestatement nach der Regierungsklausur in Mauerbach. Konkret bezog sich der Bundeskanzler dabei auf den von der Regierung beschlossenen Fahrplan zur „Entlastung Österreich“. Eckpunkte dieses Reformplans sind eine Senkung der Schuldenquote auf 61,9 % und der Steuerquote in Richtung 40 %. Beides soll bis Ende 2022 erreicht werden. 

6,3 Milliarden Euro Entlastungsvolumen
Laut Bundesregierung bringt der Fahrplan insgesamt eine weitere Steuerentlastung von 4,5 Milliarden Euro. „Damit ist das Entlastungsvolumen höher, als bisher angenommen und das ohne weitere Schulden zu verursachen“, bestätigte Finanzminister Hartwig Löger. Der Familienbonus Plus, der seit Anfang des Jahres in Kraft ist, werde dabei nicht in die 4,5 Milliarden eingerechnet. „Rechnet man nämlich bereits getätigte Steuerentlastungen wie den Familienbonus oder die Senkung des Arbeitslosenversicherungsbeitrages ein, beträgt das Entlastungsvolumen sogar 6,3 Milliarden“, so Löger. 

Damit den Menschen wieder mehr zum Leben bleibt
Sebastian Kurz betonte, es brauche endlich eine neue Gerechtigkeit im Sinne einer stärkeren Umverteilung vom Staat zum Bürger. Denn „weniger Steuern bedeuten weniger staatliche Einschränkungen und mehr Freiheit für die Bürger“, so Kurz. Klares Ziel ist damit, dass „den Menschen wieder mehr zum Leben bleibt."

 

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