Bund unterstützt Finanzierung einer Gedenkmauer 

Kurz: „Gerade im heurigen Gedenkjahr ist es notwendig, ein Zeichen zu setzen.“ Die Bundesregierung stellt 4,5 Millionen Euro für die Gedenkmauer zur Verfügung, welche an 66.000 ermordete österreichische Juden erinnert.

Kanzler Kurz und Vizekanzler Strache (c) BKA

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Die österreichische Bundesregierung wird im Gedenken an rund 66.000 in der NS-Zeit ermordeten Juden die Finanzierung einer Gedenkmauer unterstützen. Das Projekt wird seit fast 20 Jahre vom Holocaust-Überlebenden Kurt Y. Tutter forciert und ist jetzt der Realisierung einen großen Schritt näher gekommen. Insgesamt wurden 4,5 Millionen Euro aus dem Budget des Bundeskanzleramts veranschlagt, womit die Kosten für das Vorhaben fast zur Gänze gedeckt sind. Somit ist die Finanzierung gesichert. 

Mahnung an dieses dunkle Kapitel unserer Geschichte.
                      
„Als Bundeskanzler ist mir die Verantwortung der Erinnerung an die Ermordung der 66.000 österreichischen Juden durch das NS -Regime und die Mahnung an dieses dunkle Kapitel unserer Geschichte zu wichtig, um hier weiter Zeit zu verlieren. Gerade im heurigen Gedenkjahr ist es notwendig, ein Zeichen zu setzen“, hält Bundeskanzler Sebastian Kurz fest.
    
Die geplante Gedenkstätte wird im Ostarrichipark vor der Nationalbank und damit im Stadtzentrum von Wien errichtet. Auf der Mauer werden die Namen aller österreichischen jüdischen Opfer des NS-Terror-Regimes aufgelistet sein. Als Vorbilder gelten Denkmäler in Amsterdam, Brüssel oder Paris. „Es freut mich, dass nach so vielen Jahren Überzeugungsarbeit der Startschuss für die Realisierung der Namensmauer gegeben wird“, so Tutter, der Initiator der Namensmauer.
 

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