10.12.2019

Der Schutz vor Gewalt hat Priorität.

 

Julianne Bogner-Strauß (c) Jacob Glaser


Zwei Wochen lang fanden vom 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, bis heute die Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ statt. Seit 1981 erinnern weltweit Fraueninitiativen und Menschenrechtsorganisationen jedes Jahr an das Thema Gewalt an Frauen und Mädchen, seit 1992 finden auch bei uns Aktionen und Veranstaltungen statt.

Als neue Volkspartei wollen wir mit dem kürzlich beschlossenen Gewaltschutzpaket, das in einem breit aufgestellten Prozess mit Expertinnen und Experten erarbeitet wurde und ab Neujahr in Kraft tritt, einen richtigen Weg für mehr Schutz vor Gewalt einschlagen.


Unser Ziel ist es, Frauen Stabilität, Sicherheit und Vertrauen zu geben und sie wirksam vor Gewalt zu schützen.
 

– Juliane Bogner-Strauß


Juliane Bogner-Strauß, Bundesleiterin der ÖVP Frauen, hat im Rahmen der Kampagne betont, dass dadurch vor allem Schutz und Prävention verbessert werden sollen. Ein wichtiger Schwerpunkt sind dabei die opferschutzorientierte Täterarbeit sowie die Sensibilisierung von Polizistinnen und Polizisten, Richterinnen und Richtern sowie medizinischem Personal. Wichtig ist dabei vor allem auch, dass Betroffenen rasch und unbürokratisch geholfen wird, deshalb liegt der Fokus auf dem flächendeckenden Ausbau der Beratungsstellen, insbesondere für Frauen, die von sexueller Gewalt betroffen sind, mehr Übergangswohnungen und bundesländerübergreifenden Frauenhausplätzen. Um mögliche Gefahren rechtzeitig zu erkennen und verhindern zu können, ist vor allem die professionelle Gewaltprävention notwendig. Dafür wollen wir mit dem Gewaltschutzpaket einen wesentlichen Beitrag leisten.


Professionelle Gewaltprävention ist notwendig, damit mögliche Gefahren rechtzeitig erkannt und bestenfalls verhindert werden können.
 

– Juliane Bogner-Strauß