Gemeinsam durch die Krise.

Worauf du achten musst.


Dank der Öffnungsschritte der letzten Wochen haben 120.000 Menschen wieder eine Arbeit gefunden. Jetzt gibt es weitere Lockerungen, die immer mit Testungen verbunden sind - So kann das Infektionsgeschehen unter Kontrolle gehalten werden. Unsere Bitte: Beachten wir alle die Maßnahmen gegen das Coronavirus und schützen wir so uns selbst und unsere Mitmenschen!

Ausgangsbeschränkungen.

Seit dem 8. Februar dürfen sich untertags zwei Haushalte mit maximal vier Erwachsenen und ihren Kindern treffen. Die Ausgangsbeschränkungen gelten von 20:00 bis 6:00 Uhr. Dabei gibt es die bekannten Ausnahmen, für die man das Haus verlassen darf:

  1. Arbeit
  2. Deckung der notwendige Grundbedürfnisse des täglichen Lebens
  3. Anderen Menschen helfen oder pflegen
  4. Bewegung an der frischen Luft

Menschen, die alleine leben, können eine Person auswählen, mit der sie während des Lockdowns persönlich Kontakt halten können.
 

Öffentlicher Raum.

An öffentlichen Orten gilt es zu allen Menschen zwei Meter Abstand zu halten. In geschlossenen Räumen muss zusätzlich dazu eine FFP2-Maske getragen werden, eine Ausnahme ist der Arbeitsplatz: dort kann weiterhin ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Bei Berufsgruppentestungen muss eine FFP2-Maske getragen werden, wenn man sich nicht testen lässt. Geburtstagsfeiern und Ähnliches sind nicht erlaubt.


Bildungsbereich.

Volksschulen sind wieder vollständig im Präsenzunterricht. Unterstufe, Oberstufe und Berufsschulen gehen im Schichtbetrieb in die Schulen. Dabei werden die Klassen in 2 Gruppen aufgeteilt (bei Geschwisterkindern wird darauf geachtet, dass sie in dieselben Gruppen kommen):
Gruppe A ist in der ersten Woche am Montag und Dienstag im Präsenzunterricht und Gruppe B am Mittwoch und Donnerstag. In der Woche darauf ist es genau umgekehrt und so rotieren die Gruppen Woche für Woche weiter. Freitags sind alle Schülerinnen und Schüler im Distance Learning. Der Stundenplan wird im Präsenzunterricht eingehalten, die Distance-Learning-Tage dienen Hausaufgaben und Arbeitsaufträgen. 
Volksschülerinnen und Volksschüler tragen die Masken im Schulbereich und können sie am Platz in der Klasse abnehmen. In den restlichen Schulstufen wird die Maske auch am Platz getragen. Für Schülerinnen und Schüler ab der 9. Schulstufe gilt eine FFP2-Maskenpflicht. Im Freien oder wenn das Klassenzimmer gelüftet wird, sind Maskenpausen möglich.
Montags und mittwochs werden alle Schülerinnen und Schüler mit einfachen anterio-nasalen Selbsttests getestet. Wenn Eltern ihre Kinder nicht testen lassen wollen, können sie zu Hause bleiben und dort selbstständig Arbeitsaufträge erledigen.
Hochschulen bleiben im Fernunterricht und über die Vorgehensweise in den Kindergärten entscheidet die Gemeinde bzw. das Bundesland individuell.
 

Handel und Kultur.

Der Handel sowie Bibliotheken, Museen, Galerien und Tiergärten haben seit dem 8. Februar unter strengen Auflagen wieder offen: Für Kundinnen und Kunden gilt eine FFP2-Masken-Pflicht und pro Kundin und Kunde müssen jeweils 20m2 zur Verfügung stehen.


Körpernahe Dienstleistungen.

Körpernahe Dienstleistungen können seit dem 8. Februar mit einem negativen Testergebnis in Anspruch genommen werden. Der Test darf dabei nicht älter als 48 Stunden sein.


Gastronomie, Hotellerie & Nachtlokale.

Gastgärten können ab Ostern öffnen. Abholungen im Zeitraum von 6:00 bis 19:00 und Lieferservices ohne zeitliche Beschränkungen sind weiterhin möglich. Hotels und Beherbergungsbetriebe bleiben weiterhin geschlossen. Ausnahmen gibt es hier für unaufschiebbare Geschäftsreisen. Bars, Kneipen und Nachtlokale bleiben weiterhin geschlossen.

 

In Vorarlberg gibt es aufgrund der geringen Neuinfektionen ab dem 15. März weitere Öffnungsschritte.


Sport.

Spitzensportlerinnen und -sportler und ihre Trainerinnen und Trainer dürfen ihren Sport weiter ausüben und an Wettbewerben teilnehmen. Ab dem 15. März ist auch der Schul- und Jugendsport möglich – allerdings nur mit einem negativen Coronatest. In Vorarlberg gibt es aufgrund der geringen Neuinfektionen ab dem 15. März weitere Öffnungsschritte.


Massenbeförderungsmittel.

Öffentliche Verkehrsmittel können weiterhin benützt werden, in den Verkehrsmitteln selbst und bei den Stationen ist eine FFP2-Maske zu tragen und ein Meter Abstand zu halten.


Fahrgemeinschaften, Taxis & Seilbahnen.

Fahrgemeinschaften und Taxifahrten sind weiterhin erlaubt, wenn pro Sitzreihe (inkl. Lenker) nur zwei Personen sitzen und eine FFP2-Maske getragen wird. Ausnahmen vom Mindestabstand gibt es nur für Transporte von Kindergartenkindern und Menschen mit Behinderungen, wenn das aufgrund der Anzahl der Fahrgäste erforderlich ist. Seilbahnen und Schilifte sind für den Normalbetrieb geöffnet. Es gilt der verpflichtende Abstand von mindestens zwei Metern z.B. beim Anstellen. In geschlossenen und abdeckbaren Fahrbetriebsmitteln und bei deren Stationen sind FFP2-Masken zu tragen. Zudem dürfen Gondeln und abdeckbare Sessellifte nur mit 50% ihrer Kapazität genutzt werden. Regional sind zusätzliche verschärfte Maßnahmen möglich.


Arbeitsplatz.

Überall, wo es möglich ist, soll im Home-Office gearbeitet werden. Wenn das nicht möglich ist und es am Arbeitsplatz keine Schutzmaßnahmen, wie beispielsweise Plexiglaswände gibt, muss der Mindestabstand von zwei Metern gehalten werden. Wenn auch das nicht möglich ist, muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Für Berufsgruppen mit engem Kontakt zu Kundinnen und Kunden gibt es wöchentliche Tests oder die Verpflichtung eine FFP2-Maske zu tragen.


Veranstaltungen.

Veranstaltungen sind untersagt. Das gilt für alle Sportveranstaltungen, Geburtstagsfeiern und auch für kulturelle Veranstaltungen. Ausgenommen davon sind Proben und Aufführungen ohne Publikum. In Vorarlberg gibt es aufgrund der geringen Neuinfektionen ab dem 15. März Öffnungsschritte.


Veranstaltungen zur Religionsausübung.

Die Religionsausübung ist mit Maßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos erlaubt, dabei muss jedenfalls im Innenraum eine FFP2-Maske getragen werden. Begräbnisse können mit höchstens 50 Personen stattfinden. Geheiratet werden kann am Standesamt, Hochzeitsfeiern sind jedoch untersagt.


Pflegeheime, Krankenhäuser und Kuranstalten.

Mitarbeitende müssen spätestens alle drei Tage getestet werden und bei Kontakt mit Bewohnerinnen und Bewohnern eine FFP2-Maske tragen. Bewohnerinnen und Bewohner dürfen maximal zweimal pro Woche von jeweils bis zu zwei Personen besucht werden (ausgenommen sind etwa Palliativ- und Hospizbegleitung sowie Seelsorge). Besucher müssen ein negatives Testergebnis vorweisen und während des Aufenthalts durchgehend eine FFP2-Maske tragen.

 

In Österreich werden jede Woche mehr als 2,5 Millionen Tests gemacht. Damit gehören wir zu den Ländern, die weltweit am allermeisten testen. Seit dem 1. März gibt es gratis Selbsttests in Apotheken in ganz Österreich. Das Testen ist unsere Chance, trotz Pandemie etwas mehr an Freiheit zurückzugewinnen.