07.11.2018

Katastrophenfonds
Bund stellt 102 Mio. Euro bereit

Am Mittwoch bestätigte die Bundesregierung im Ministerrat, finanzielle Mittel für die von Unwetter betroffenen Regionen in Kärnten und Osttirol zur Verfügung zu stellen. Das Geld soll aus dem Katastrophenfonds in Wiederaufbau-und Aufräumarbeiten fließen. 

SK (c) oevp

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 "Das Schadensausmaß ist ein gravierendes", so Sebastian Kurz beim Pressefoyer nach dem Ministerrat. Deshalb sei es auch notwendig „rasch und unbürokratisch“ Hilfe zu leisten. Konkret geht es um 102 Millionen Euro, die der Bund zur Verfügung stellt. Dazu kommen noch Mittel der Bundesländer und Gemeinden. 

Dank an Einsatzkräfte 

Kurz nutzte die Gelegenheit, um sich bei allen Einsatzkräften und Freiwilligen zu bedanken, die vor Ort Unterstützung leisten. Mit den finanziellen Mitteln aus dem Katastrophenfonds halte die Regierung ihr Versprechen ein, rasch zu helfen. „Sobald die Schäden feststehen und berechnet wurden, können die Gelder abgeholt werden“, bestätigte Kurz. 

Enge Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Gemeinden

Mit dem Hilfspaket reagiert die Bundesregierung auf unwetterbedingte Schäden, die im Zuge heftiger Unwetter in weiten Teilen des Landes entstanden sind. Hauptbetroffen ist Kärnten, wo Schäden in der Höhe von 180 Millionen Euro entstanden sind. „Der Bund ist nicht der einzige Unterstützer“, versicherte Kurz. „Aufgrund der engen Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Gemeinden sollte das Schadenausmaß finanziell gedeckt sein“, so Kurz abschließend. 

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