Kinderbetreuung:  

Die Gewinner sind die Kinder

Bund und Länder präsentierten heute die Einigung über die zukünftige Finanzierung der Kinderbetreuung. Die Verhandler haben ein Ergebnis erzielt, bei dem die Kinder die klaren Gewinner sind. Konkret heißt das, mehr Budget für den Ausbau der Kinderbetreuungsplätze, verbindliche Wertebildung, verbesserte Sprachförderung und ein Ja zum Kopftuchverbot. 

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Kinderbetreuung (c) Dragan Tatic

Bundeskanzler Sebastian Kurz zeigt sich erfreut: „Es ist ein guter Tag für Kinder und Familien, denn es wird mehr investiert. Wir haben zwei Ziele: Die bestmögliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf und darüber hinaus, die Kinderbetreuungseinrichtungen zu Bildungseinrichtungen zu machen, die die Integration fördern.“ 

„Die Verhandlungen haben ihre Zeit gebraucht aber wir sind gemeinsam mit den Ländern zu einem tollen Ergebnis gekommen, das den Kindern und Eltern zugutekommt. Wir  nehmen gemeinsam mehr Geld in die Hand als bisher“, so Familienministerin Juliane Bogner-Strauß im Rahmen der Pressekonferenz. 

Auch die niederösterreichische Landeshauptfrau Johann Mikl-Leitner zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden und bedankte sich für die konstruktiven Verhandlungen: „Für mich ist ein unglaublich schöner Tag für unsere Familien. Darf mich bedanken, bei Bogner-Strauß für die konstruktiven Verhandlungen, die mit Kompetenz und gegenseitigem Verständnis geführt wurden und in denen das Thema Kinderbetreuung vor Augen war.“ 

Die Eckpunkte auf einen Blick: 

  • Mehr Geld für Kinderbetreuung: Insgesamt werden in den nächsten vier Jahren mehr als 180 Mio. Euro pro Jahr in die Elementarbildung und -betreuung investiert! 
  • Drei 15a-Vereinbarungen werden zu einer zusammengeführt. 
  • Ausbau des Kinderbetreuungsangebots: Neue Plätze für unter 3-Jährige und flexiblere und längere Öffnungszeiten.
  • Verstärkte Vermittlung österreichischer Werte und Verankerung eines Kopftuchverbots in Kindergärten.

 

 

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