19.11.2018

Kopftuchverbot:

„Müssen junge Mädchen schützen“ 

Nach dem Verbot der Vollverschleierung und der Einführung der Deutschklassen weitere Maßnahme gegen Entstehen von Parallelgesellschaften und zum Schutz der Kinder.

Nehammer (c) Chris

+++ Platzhalter für Share-Buttons +++

Zusätzlich zum Kopftuchverbot in Kindergärten bringt die neue Bundesregierung jetzt auch ein Kopftuchverbot für Schülerinnen bis zum 10. Lebensjahr auf den Weg. „Es geht um den Schutz der Kinder. Das klare Ziel für unsere Gesellschaft muss sein, junge Mädchen vor Ausgrenzung und Diskriminierung zu schützen“, sagt Karl Nehammer, Generalsekretär der neuen Volkspartei dazu. Daher werden die Regierungsparteien in dieser Woche einen Initiativantrag für ein Kopftuchverbot in Volkschulen im Parlament einbringen. Der Antrag soll auf eine möglichst breite Basis gestellt werden und wird deshalb auch den Oppositionsparteien übermittelt.


Kein Platz für Diskriminierung junger Mädchen
Das Kopftuchverbot sei neben dem Verbot der Vollverschleierung oder der Einführung der Deutschklassen eine weitere Maßnahme gegen das Entstehen von Parallelgesellschaften, denn so der VP-Generalsekretär weiter: „Sämtliche Zeichen der Ausgrenzung hemmen die Integration. Es geht uns beim Kopftuchverbot nicht darum, die Freiheit der Religionsausübung zu verletzen, sondern um den Schutz der Kinder vor Diskriminierung. Das Verbot unterstützt die Integration, sichert Chancengleichheit und hilft den jungen Mädchen bei einer selbstbestimmte Entwicklung“. Auch der Klubobmann der Volkspartei im Nationalrat, August Wöginger erklärt: „Diese Mädchen sollen sich gleich entfalten können, wie alle anderen Mädchen in unserer Gesellschaft.“

Es ist ein Fehler aufgetreten.