08.11.2018

Manfred Weber wird Spitzenkandidat. 

Die Europäische Volkspartei geht mit Manfred Weber als Spitzenkandidaten in die kommende Europawahl. Der Deutsche setzte sich beim EVP-Kongress in Helsinki klar gegen den finnischen Ex-Premier Alexander Stubb durch. Sebastian Kurz sprach in seiner Rede über die aktuellen Herausforderungen Europas. 

Kurz in Helsinki (c) Glaser

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Bekenntnis zu europäischen Grundwerten und Regeln  

„Wir müssen zu unseren Regeln stehen und zu unseren Grundwerten stehen. Dazu zählen Rechtsstaatlichkeit und Demokratie. Wir dürfen unsere Regeln nicht verlassen, wie die Dublin-Kriterien oder das Maastricht-Abkommen. Ein Bruch wäre eine Bedrohung der EU“, so Sebastian Kurz. Als Beispiel nannte er die aktuellen Vorhaben Italiens. 

Sicherheit und Ordnung als Basis für Freiheit

Für Bundeskanzler Sebastian Kurz sind Sicherheit und Ordnung die Basis für Freiheit, denn nur so könne sich jedes Individuum entfalten. „Wir müssen schauen, dass wir gemeinsam für Sicherheit sorgen in ganz Europa, egal ob Minderheit oder Mehrheit. Egal ob Christ oder Jude, Mann oder Frau beziehungsweise Tag oder Nacht. Wenn sich jemand nicht mehr außer Haus traut, kann es nicht unser Europa sein“, so Kurz in seiner Rede. 

 

Die neue Volkspartei unterstützte Manfred Weber 

Sebastian Kurz und Manfred Weber (c) ÖVP

Sebastian Kurz hat sich bereits nach Bekanntgabe Webers Kandidatur für ihn ausgesprochen. „Manfred Weber und mich verbindet nicht nur eine lange Freundschaft, sondern auch eine gute und intensive Zusammenarbeit für Europa. Er ist leidenschaftlicher Europäer und hat die Kraft und den Mut, notwendige Veränderungen anzugehen. Das hat er bei vielen Themen und auch bei der Migrationsfrage auf europäischer Ebene immer wieder bewiesen“, so Bundeskanzler Sebastian Kurz.

Auch Generalsekretär Karl Nehammer gratuliert dem Spitzenkandidaten: „Manfred Weber hat bei vielen europäischen Herausforderungen immer Realitätssinn und Weitsicht bewiesen. Mit unserer Unterstützung im Wahlkampf kann er rechnen.“

 


Sebastian Kurz beim Europa-Kongress der EVP:
 

 

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