Masterplan Digitalisierung

Schulen zukunftsfit gestalten  

Am Mittwoch präsentierte die Bundesregierung im Ministerrat ihren „Masterplan Digitalisierung.“ Ziel des Pakets ist  eine Digitalisierungsoffensive im Bildungsbereich,  die eine Verbesserung digitaler Kompetenzen und den Ausbau von Innovationstechnologien vorsieht.

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Ministerrat (c) Jakob Glaser

„Wenn man Schulen in Singapur und Hongkong besucht, wird einem klar, dass Österreich hinterherhinkt“, so Bundeskanzler Sebastian Kurz im Pressefoyer nach dem Ministerrat einleitend. „Deswegen ist es wichtig, Vorreiter zu sein beim 5G-Ausbau und das Bildungssystem zukunftsfit zu machen.“  Konkret gehe  es darum, in Schulen IT-Infrastrukturen und einen Netzwerkausbau zur Verfügung zu stellen, mit Hilfe derer Kinder im Schulalltag mit neuesten Technologien konfrontiert werden. Dabei steht die Aneignung digitaler Kompetenzen im Fokus.  Es sei wichtig, die Schulen fit fürs 21. Jahrhundert zu machen, so Kurz. 

Und Kurz weiter: „Es braucht eine gute Aus-und Weiterbildung der Lehrer und eine ordentliche  Entwicklung der Software in Klassen, um Lerninhalte zu transportieren.“ Gebot der Stunde sei, Schulen so auszustatten, dass der Einstieg ins digitale Zeitalter gelingt – Stichwort „digitales Klassenzimmer.“

„Ich möchte mehr, als dass Kinder nur ein Programm anwenden können. Sie sollen auch verstehen, was dahinter steckt“, konkretisierte Bildungsminister Heinz Faßmann die Idee hinter dem Masterplan Digitalisierung. Dieser sei auf drei Säulen aufgebaut: 

  •  Ausbau digitaler Software – dies umfasst alle Lehr-und Lerninhalte 
  •  Verbesserung schulischer Hardware  durch den Ausbau von Infrastruktur und moderner Schulverwaltung
  • Aus-, Fort- und Weiterbildung des pädagogischen Personals

Laut dem Bildungsminister ist Letzteres besonders wichtig, weil es Lehrer brauche, die „motiviert und mit Freude“ digitale Bildung weitergeben. „Wir müssen die Lehrenden erreichen, damit sie die Digitalisierung optimal vermitteln können“, so Faßmann abschließend. 

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