27.03.2019

Masterplan Tourismus: „Österreich zur erfolgreichsten Tourismusdestination machen“

Unter dem Titel „Plan T“ hat die Bundesregierung am Mittwoch eine neue Tourismusstrategie in Umsetzung gebracht. Durch verstärkte Kooperation auf Bundesebene soll das Fortbestehen einer erfolgreichen Tourismuswirtschaft gewährleitet werden. 

Köstinger (c) BKA

+++ Platzhalter Share-Buttons +++

„Tourismus ist der wichtigste Treiber regionaler Infrastruktur und Wertschöpfung“, so Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus, Elisabeth Köstinger im Pressefoyer nach dem Ministerrat. Jeder fünfte Job hänge an der Tourismuswirtschaft, weshalb es einer Verbesserung des Tourismusbewusstseins auf allen Ebenen bedürfe. „Wir wollen Österreich zur nachhaltig erfolgreichsten Tourismusdestination der Welt zu machen“, betonte Köstinger. 

Ausdruck finde dieser Anspruch im Plan T für Tourismus, der gemeinsam mit den Ländern ausgearbeitet wurde. Konkret gehe es darum, Kooperationen zu steigern und die Wertschöpfung heimischer Tourismusbetreibe zu fördern „Durch die Kleinstrukturiertheit der Tourismusbranche, die hohe Kompetenzzersplitterung und eine große Anzahl an Stakeholdern besteht eine dringende Notwendigkeit für einen breit abgestimmten Gesamtplan“, so Köstinger. 

Laut der Ministerin habe man sowohl auf die Bedürfnisse der Natur, als auch auf die des Unternehmertums und der heimischen Wirtschaft zu achten. Konkrete Anwendung findet der Masterplan unter anderem  in einer Registrierungspflicht für Buchungsplattformen. „Rund zwei Prozent der Buchungen erfolgen mittlerweile über Buchungsplattformen“, so Köstinger. Deswegen sei  es notwendig, Buchungsplattformen und Vermieter in die Pflicht zu nehmen.  „Wer Zimmer vermietet, soll dafür auch Steuern zahlen“, so Köstinger weiter. 

Daneben setze man neue finanzielle Anreize und arbeite mit einer Neuauflage des Netzwerk Kulinarik für eine Positionierung Österreichs als Kulinarik-Land-Nummer eins. Wir stellen hier 1,5 Millionen Euro an Fördervolumen bereit, um gemeinsam die Zukunft des österreichischen Tourismus sicherzustellen“, so Köstinger abschließend. 

Es ist ein Fehler aufgetreten.