"Kräftigeres Plus für kleine Pensionen"

Die Bundesregierung präsentierte beim Ministerrat am Mittwoch den Gesetzesentwurf für die geplante Pensionserhöhung. Diese wird ab dem 1. Jänner 2019 um bis zu 2,6 Prozent sozial gestaffelt angehoben.

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Der Fokus der Erhöhungen liegt dabei besonders auf kleineren und mittleren Pensionen, denn diese seien von der Teuerung stärker betroffen, stellte Bundeskanzler Sebastian Kurz fest: „Das bedeutet rund 405 Euro für eine Pension von 1500 Euro“. Von der Anhebung der Pensionen um 2,6 Prozent profitieren laut Regierung sogar rund die Hälfte aller Pensionistinnen und Pensionisten, also rund 1,1 Millionen Menschen.

"Mit dieser Maßnahme entlasten wir jene Menschen, die so hart dafür gearbeitet haben, unser Land zu dem zu machen, was es heute ist. Daher ist es nur gerecht, dass wir die Pensionen stärker erhöhen als die Vorgängerregierung. Dass dabei besonders die Bezieher der kleinen und mittleren Pensionen berücksichtigt werden, ist unser Verständnis von sozialer Gerechtigkeit", erklärt Finanzminister Hartwig Löger. 

Konkret bedeutet die Pensionserhöhung: 

  • Pensionen bis 1.115 Euro steigen um 2,6 Prozent. 
  • Pensionen zwischen 1.115 Euro und 1.500 Euro werden mit der Höhe abfallend von 2,6 bis 2 Prozent erhöht. 
  • Pensionen von 1.500 Euro bis 3.402 Euro werden um 2 Prozent erhöht. 

Laut Bundesregierung handelt es sich dabei um die stärkste Pensionserhöhung der vergangenen Jahre. Zum Vergleich: In den Jahren von 2010-2017 lag die durchschnittliche Inflationsrate bei 1,9 Prozent. Die Pensionserhöhung dagegen im Schnitt nur bei 1,6 Prozent (2011-2018). Pensionisten mussten somit jährlich einen reellen Kaufkraftverlust erleiden. Die Regierung leite mit dieser Pensionserhöhung eine Trendwende ein, meinte der Generalsekretär der neuen Volkspartei, Karl Nehammer in Bezug auf den Regierungsbeschluss. Inkrafttreten wird die Pensionserhöhung mit 1.1.2019. 
 

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