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Regierung beschließt Digitalisierung-Agentur: „Österreich zur Leading Digital Nation machen“

Am Mittwoch präsentierte die Bundesregierung im Ministerrat die Grundsäulen der Initiative „Digital-Austria“. Ein Eckpunkt des neuen Reformpakets ist die Schaffung einer Digitalisierungs-Agentur, deren Ziel es ist, die digitale Transformation Österreichs voranzutreiben. 

Schramböck (c) BKA

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„Mit der neu gegründeten Digitalisierungsagentur starten wir offiziell die Aufholjagd Österreichs zur Leading Digital Nation“, so Digitalisierungsministerin Margarete Schramböck im Pressefoyer nach dem Ministerrat. Dabei orientiere man sich an internationalen Best-Practice-Modellen, um speziell für mittelständische Unternehmen einen Orientierungsrahmen in Fragen der Digitalisierung zu bieten. 

Konkret handelt es sich bei der Digitalisierungs-Agentur, kurz DIA, um eine Vernetzungsstelle für unterschiedliche Stakeholder aus Gesellschaft, Wirtschaft und Verwaltung, die als Beratungsstelle der Bundesregierung fungiert. Ziel sei es „Österreichs nationaler und internationaler Treiber und Ansprechpartner“ für die Digitalisierung des Landes zu werden. „Insofern haben wir ein Maßnahmenpaket entwickelt, mit dem wir die heimischen Unternehmen auf ihrem Weg in die Digitalisierung begleiten und Österreich zur Leading Digital Nation entwickeln“, betonte Schramböck. 

Es sei wichtig, mittelständische Unternehmen „mitzunehmen“ und ihnen „Hilfestellungen bei der Umsetzung digitaler Neuerungen“ zu geben, so die Bundesministerin. „Selbst bei großen Unternehmen scheitern Digitalisierungsvorhaben zumeist an mangelndem Know-How“, erläuterte die Ministerin weiter. 

Ein Kernthema der neuen Agentur seien die sogenannten „Innovation-Hubs“. Konkret handle es sich dabei um Anlaufstellen für mittelständische Unternehmen in den Bundesländern. Zudem sei es ein weiteres Ziel, österreichweite Dialoge zum Thema Digitalisierung zu schaffen. In diesem Zusammenhang startet die Bundesregierung ab März österreichweite DIAlog-Veranstaltungen für Betriebe, die in den sogenannten „Digital Austria Days“ gipfeln. „Hauptziel dabei ist es, tausenden österreichischen Unternehmen Türen zu öffnen und ihnen neue Möglichkeiten aufzuzeigen“, so Schramböck. „Nur so sind Unternehmen gut gerüstet für die Zukunft und nur so schaffen wir es, Österreich ganz weit nach vorne zu bringen.“

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