17.07.2020

Schulterschluss gegen Extremismus

Dokumentationsstelle im Kampf gegen den politischen Islam

Die Ereignisse in Wien Favoriten zeigen, wie gefährlich die Ideologie des politischen Islams ist: Ausländische Konflikte werden offen auf den Straßen Österreichs ausgetragen. Frauen werden im Namen der Religion unterdrückt und Kriegsspiele werden mit kleinen Kindern in Moscheen veranstaltet. Hier hört die Toleranz auf. Um solchen extremistischen Ideologien entgegenzuwirken, nimmt die Dokumentationsstelle Politischer Islam noch diesen Sommer ihre Arbeit auf.
 

Dokumentationsstelle Politischer Islam

Integrationsministerin Susanne Raab stellte kürzlich die Dokumentationsstelle im Kampf gegen den politischen Islam vor. Die Stelle wird sich unabhängig und wissenschaftlich mit der gefährlichen Ideologie des politischen Islam auseinandersetzen und Einblicke in bisher verborgene Netzwerke geben.

Es ist Schluss mit Wegsehen. Die Dokumentationsstelle Politischer Islam widmet sich dem Kampf gegen die gefährliche Ideologie des politischen Islam. Die Ereignisse von Favoriten zeigen, dass Österreich diese unabhängige Stelle mehr denn je braucht, um die Hintergründe solcher Gewalteskalationen zu durchleuchten. Denn der politische Islam ist Gift für unser gesellschaftliches Zusammenleben und muss mit allen Mitteln bekämpft werden.

 

Was werden die ersten Aufgabe sein?
  1. Analyse der Ideologie des politischen Islams und seiner Ausprägung in Österreich
  2. Überblickskarte über Netzwerke und Vereine, die dem politischen Islam zuzuordnen sind
  3. Analyse der Netzwerke im Detail

 

Religionsfreiheit stärken

Wichtig ist, zwischen dem Islam als Religion und dem Politischen Islam als gefährliche Ideologie zu unterscheiden. Die Bundesregierung setzt sich klar für die Religionsfreiheit ein und kämpft gegen Extremismus. Unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit gefährdet der Politische Islam unser Wertfundament und eine erfolgreiche Integration. Die Dokumentationsstelle soll die Religionsfreiheit in Österreich stärken, gerade auch für Musliminnen und Muslime, die mit extremistischen Ideologien nichts zu tun haben wollen.

Mit der Gründung der Dokumentationsstelle Politischer Islam wird Österreich damit ein Vorreiter in Europa.