04.04.2020

Schutzmasken in Österreich.

Coronavirus.

Die Zahlen der Corona-Infizierten steigen weltweit und damit gibt es auch eine steigende Nachfrage an wichtigen medizinischen Versorgungsgütern wie Handschuhen, Masken und auch Schutzanzügen. Daneben gibt es viele Anbieter, die Schutzmasken von nicht vorgegebener Qualität verkaufen. Für die Bundesregierung gilt hier ganz klar: Davon dürfen wir uns nicht abhängig machen!

 

Prüfung der Qualität von Masken.

Seit einigen Wochen wickelt die Bundesregierung gemeinsam mit dem Roten Kreuz und Ländern die Beschaffung notwendiger Produkte ab. Zudem wurde eine Prüfstelle für Masken im Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen eingerichtet, um Atemschutzmasken in wenigen Stunden auf ihre Qualität zu überprüfen.

 

Produktion von Masken in Österreich.

Gleichzeitig ist es wichtig, die Produktion von Schutzmasken in Österreich voranzutreiben, um den besten Schutz für jene Menschen sicherzustellen, die vor allem im Gesundheitsbereich tätig sind. Hier sind österreichische Unternehmen innovativ und passen sich schnell an die Bedürfnisse des Weltmarktes und vor allem an die aktuelle Krisensituation an. Die erste Atemschutzmaske, die von höchster Qualität in Österreich produziert und geprüft wurde, ist in Vorarlberg hergestellt worden. Daran beteiligt ist ein Konsortium aus den Firmen Bandex Textil, Getzner Textil, Wolford, Tecnoplast und der Stickerei Hämmerle, diese Masken herstellen und sie verstärkt in Österreich produzieren werden. Es ist hier möglich, Masken in allerhöchster Qualität herzustellen: bis zu 100.000 bis 500.000 pro Tag für das Gesundheitspersonal. Damit kann ein Durchbruch bei der Produktion von Masken in Österreich geschaffen werden.

 

Wiederverwertung.

Es gilt auch, diese hochqualitativen Masken wiederzuverwerten. Hier setzen sich österreichische Unternehmen, wie die Firma Christof in der Steiermark, intensiv ein. Eingesammelte Masken können hier wiederverwertet werden.

 

Insgesamt ist diese Kombination ein wichtiger Erfolg für Österreich: das Hochfahren der Produktion im Inland, die Prüfung von Masken, bevor sie in Krankenhäuser gelassen werden und die Aufbereitung durch innovative Unternehmen.

Derzeit wird um Unterstützung durch Näherinnen in der Produktion von Masken gebeten. Hier sind mehr Infos dazu.

Es können Masken in allerhöchster Qualität produziert werden – in einem ersten Schritt 100.000 pro Tag & wenn genügend Näherinnen unterstützen, bis zu 500.000 pro Tag . Damit schaffen wir einen Durchbruch bei der Produktion von Masken in Österreich.

 

– Bundesministerin Margarete Schramböck

 

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