Staatsbesuch in China

Sebastian Kurz besucht China mit der bisher größten Delegation in der Geschichte Österreichs. Ein Staatsbesuch im Sinne bilateraler Zusammenarbeit und der Öffnung handelspolitischer Potentiale.

Sebastian kurz in China
 

„Es ist positiv wahrgenommen worden, dass wir politisch und wirtschaftlich so stark vertreten sind. Ich hoffe, dass das der Auftakt für eine noch enge Kooperation zwischen China und Österreich ist“, so Sebastian Kurz bei seinem Staatsbesuch in Peking.

Österreichs Regierungsspitzen absolvierten vergangenes Wochenende in China den größten Staatsbesuch in der Geschichte Österreichs. Der Besuch, dem auch viele Mitglieder der Staatsführung beiwohnten - neben Sebastian Kurz reisten unter anderem Bundespräsident Alexander Van der Bellen sowie Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck und Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger mit - stand vordergründig im Zeichen wirtschaftlicher Fragen.

 

Ein Staatsbesuch zum weiteren Ausbau bilateraler Beziehungen

Sebastian kurz in China

Das Treffen zwischen den österreichischen und chinesischen Staatsspitzen dient als beidseitiger Türöffner einer engeren Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Umwelt. „China ist nicht nur politisch eine Supermacht, sondern wird gerade zur wichtigsten Volkswirtschaft der Welt. Wir haben deswegen auch Interesse an einem engeren wirtschaftlichen Austausch. Wir haben in vielen Bereichen Know-how anzubieten, das China sucht“, so Bundeskanzler Sebastian Kurz nach seinem Treffen mit dem chinesischen Präsident Xi Jing Ping.

Wachstumsmärkte in Asien - ein Potential für die heimische Wirtschaft

Neben Peking standen auch die Wirtschaftskonferenz "Austria Connect China 2018" sowie das Boao-Forum in Hainan und die Regionalmetropole Chengdu auf dem Programm. „China ist so ein riesiger Markt, dass es nicht nur in Peking sondern auch in anderen Regionen wichtig ist, präsent zu sein“, so Kurz. Besonders erfreut zeigt sich der Bundeskanzler über die Fortschritte, die am Wirtschaftsforum erzielt werden konnten und hofft zukünftig auf eine noch engere Zusammenarbeit mit China. „Die österreichischen Unternehmen konnten im Rahmen der Reise Aufträge in einer Größenordnung von 1,5 Milliarden Euro unterschreiben. Das ist eine enorme Summe, die der österreichischen Wirtschaft hilft und Arbeitsplätze im Land sichert“, so Kurz abschließend.


 

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