Standort-Konferenz #InvestInAustria

Regierung will mehr ausländische Investoren nach Österreich holen

Rund 100 potenzielle Investoren aus 14 verschiedenen Ländern folgten am Montag dem Ruf der Bundesregierung zur Standortkonferenz „#InvestInAustria“ in Wien: Der Wirtschaftsstandort Österreich wurde beworben und die Weichen für neue Investitionen gestellt.

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InvestinAustria (c) Dragan Tatic

Bundeskanzler Sebastian Kurz, Vizekanzler Heinz-Christian Strache und fünf weitere Minister begrüßten am Montag rund 100 CEOs und Manager aus 14 Ländern im Schloss Schönbrunn in Wien zur Standortkonferenz  „#InvestInAustria“. Zu den Gästen zählen Dorothee Ritz, General Managerin von Microsoft Österreich, Bill McDermott, Chef des deutsche Software-Firma SAP, Chen Feng, Boss des chinesischen Unternehmens HNA, Gregory Wyler, Gründer von US-Tech-Unternehmen OneWeb und Unicredit-Verwaltungsratschef Fabrizio Saccomanni. Aus Österreich waren etwa OMV-General Rainer Seele, Infineon-Chefin Sabine Herlitschka und Andreas Bierwirth, Geschäftsführer von T-Mobile Austria, dabei. 

Der Bundeskanzler sprach vom „klaren Ziel der Regierung, den Standort zu sichern“. Die Initiative sei ein Startschuss für eine aktive Standortoffensive, denn ein starker Standort sei die Basis dafür, dass es ausreichend Arbeitsplätze in unserem Land gebe. Kurz rief in Erinnerung, welche Schritte die Bundesregierung bereits erreicht habe: „Es ist in den ersten Monaten schon Einiges auf den Weg gebracht worden, was den Wirtschaftsstandort stärkt: Maßnahmen zur Investition in Forschung und Entwicklung und auch Maßnahmen im Bildungsbereich.“ Abschließend appellierte er an die Unternehmensleiter: "Wir wollen Sie einladen, in Österreich aktiv zu werden oder stärker aktiv zu werden.“ 

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck: „Standortentscheidungen sind immer auch Entscheidungen des Vertrauens.“ Auch die handelnden Entscheidungsträger würden für Investoren eine wichtige Rolle in der Standort-Auswahl spielen, so Schramböck. „Es geht hier auch darum, dass wir zeigen, dass sich was sich verändert und dass wir zuhören. Unsere Forschungsprämie ist mit 14 Prozent einzigartig in Europa. Die ausgebildeten Mitarbeiter sind das Kapital der Zukunft. Wir arbeiten intensiv daran, neue Lehrerufe zu schaffen. Vor allem aber wollen wir auch dabei helfen, Hemmnisse für Investitionen zu beseitigen, so Schramböck. 

Nach der Eröffnung standen Bundeskanzler Kurz und Vizekanzler Strache den potenziellen Investoren für Einzelgespräche zur Verfügung. Zusätzlich fanden Workshops der internationalen Manager mit den Ministern statt – neben Schramböck waren Finanzminister Hartwig Löger, Verkehrsminister Norbert Hofer, Sozialministerin Beate Hartinger-Klein und Bildungsminister Heinz Faßmann vor Ort. 

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