01.07.2019

Volkspartei präsentiert ihr Klimakonzept: 

Klima- und Umweltschutz ernst nehmen

Die Politische Akademie der Volkspartei war heute Schauplatz der Präsentation des Klimaschutzpakets der Neuen Volkspartei. Schwerpunkte liegen auf der längerfristigen Reduktion von CO2-Emissionen im Verkehrs-und Gebäudebereich und dem Komplettumstieg auf erneuerbare Energie bis 2030. 

Kurz_Köstinger (c) ÖVP

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„Wir als Volkspartei setzen auf die Idee der ökosozialen Marktwirtschaft“, so Volkspartei-Obmann Sebastian Kurz bei der Präsentation seiner Klimastrategie. Nachhaltigkeit sei keine Frage des Entweder – oder, sondern des Einklangs aus Wirtschaft und Umweltschutz. Nur wenn Klimaschutz in Österreich zur politischen Chefsache gemacht werde, könne er überall zur politischen und gesellschaftlichen Priorität werden, erklärten Sebastian Kurz und Elisabeth Köstinger beim heutigen Pressegespräch.

Ziel sei es, die Reduktion von CO2-Emmissionen voranzutreiben, jedoch nicht auf Kosten von Pendlern und Menschen im ländlichen Raum. „Wir wollen den Menschen nicht verbieten, dass sie mit dem Auto fahren, wenn sie darauf angewiesen sind, aber wir wollen den CO2-Ausstoß deutlich reduzieren“. Laut Kurz umfasse die  Klimaschutzstrategie der Volkspartei drei Kernbereiche:

  • 100-prozentiger Umstieg auf erneuerbare Energie bis 2030
  • Innovative Lösungen gegen den CO2-Ausstoß  im Verkehrs-und Gebäudebereich
  • Bewusstseinsschaffung bei den Bürgerinnen und Bürgern 

Wasserstoff als alternative Antriebsform

Für Kurz sei Wasserstoff eine alternative Antriebsform, die enormes Potential für die Zukunft berge. „Neben dem weiteren Ausbau der E-Mobilität ist die Wasserstofftechnologie eine der Zukunftshoffnungen, um den CO2-Ausstoß nachhaltig zu reduzieren“, so der Parteiobmann. Als Anforderungen nannte er die Gründung eines Wasserstoff-Zentrums sowie Investitionen in die Forschungsförderung. 

CO2-Neutralität bis 2045

Nationalratsabgeordnete und Klubobmann-Stv. Elisabeth Köstinger präzisierte die Hauptagenden der sogenannten „mission2030“. Ziel sei, CO2-Neutralität bis zum Jahr 2045 zu schaffen und diese in einen klaren politischen Plan zu übersetzen. Es sei das Gebot der Stunde in Zukunft stärkere Anpassungen an den Klimawandel zu betreiben. „Klimaschutz betrifft uns alle, die öffentliche Hand und die Politik müssen aber mit gutem Beispiel vorangehen“, so Köstinger. 

Klimaschutz als Staatszielbestimmung

Laut Köstinger sei der öffentliche Sektor der erste, der klimaneutral gestaltet werden müssen. Zudem sei es notwendig Autohersteller im Bereich der E-Mobilität in die Pflicht zu nehmen und den Ausstieg aus fossilen Heizformen voranzutreiben. „All das wollen wir unter dem Staatsziel Klimaschutz in der Verfassung verankern, so Köstinger abschließend. „Denn der Schutz unseres Klimas und unseres Planeten geht uns alle an.“

 

Hier geht es zum Konzept für Klima- und Umweltschutz:

Konzept für Klima-
und Umweltschutz

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