01.02.2021

Wirtschaftshilfen für Österreich im EU-Spitzenfeld.

Finanzminister Gernot Blümel hat höhere Wirtschaftshilfen erkämpft.


Mit den Öffnungsschritten konnten wir unsere Wirtschaft ankurbeln und haben 7.500 weniger Arbeitslose als letzte Woche. Die Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung werden laufend angepasst und verlängert, damit alle, die Hilfe brauchen, diese auch wirklich bekommen. Gerade mittelständische Unternehmen sind in den letzten Wochen an die Obergrenzen der Wirtschaftshilfen gestoßen. Nach langen Verhandlungen mit der EU konnte Gernot Blümel die Obergrenzen der Beihilfen anheben. Alle Details zu den aktuellen Hilfen und weiterführende Links findest du hier:
 

Höhere Obergrenzen für Beihilfen.

Unternehmen können jetzt Direktzuschüsse im Fixkostenzuschuss 2 in der Höhe von bis zu 1,8 Millionen Euro pro Unternehmen erhalten. Das ist eine Erhöhung der Obergrenze um 1 Million Euro.

Auch für den Verlustersatz gibt es eine große Erhöhung: Die Obergrenze wurde von drei Millionen auf 10 Millionen Euro angehoben – das ist mehr als eine Verdreifachung.
 

Ausfallsbonus.

Du kannst den Ausfallsbonus beantragen, wenn dein Unternehmen einen Umsatzausfall von 40% oder mehr hat. Dann bekommst du bis zu 30% des Umsatzrückganges im Vergleich zu deinem Umsatz im Jahr 2019. Das können bis zu 60.000 Euro pro Monat sein. Seit dem 16. Februar ist hier eine Beantragung möglich. Den Bonus für die Monate November und Dezember kannst du rückwirkend beantragen – In Zukunft muss du den Antrag für den jeweiligen Monatsbonus immer im Vormonat stellen.
 

Indirekt betroffene Unternehmen.

Bäckereien, Wäschereien, Fleischhauer, Getränkehändler und andere indirekt betroffene Unternehmen, deren Umsatzzusammenhang zu mindestens 50% von Betrieben abhängt, die im Lockdown geschlossen wurden und deshalb mindestens 40 Prozent ihres Umsatzes verloren haben, können hier einen Antrag auf Unterstützung stellen.

Indirekt Betroffene in der Landwirtschaft können hier Hilfe beantragen.
 

Investitionsprämie.

Bisher sind 80.000 Anträge für Investitionsprämien eingegangen. Der Zeitraum für den Beginn der Investitionen wird jetzt von Februar auf Mai verlängert. Die Prämie fördert Investitionen in den Bereichen Digitalisierung, Ökologisierung und Life Sciences. Deinen Antrag kannst du hier stellen.
 

Härtefallfonds & Steuersonderregelung.

Bisher wurden aus dem Härtefallfonds schon 940 Millionen Euro an 211.000 Unternehmen ausbezahlt. Der Fonds wird jetzt bis 15. Juni verlängert. Auch die COVID-19-Steuersonderregelung wird verlängert – und zwar bis zum 30. Juni. Das heißt, dass auch weiterhin in der Kurzarbeit und im Home-Office Steuerbegünstigungen wie die Pendlerpauschale in Anspruch genommen werden können.

Bundeskanzler Sebastian Kurz, Finanzminister Gernot Blümel und die gesamte Bundesregierung werden sich auch weiterhin dafür einsetzen, dass den Unternehmen in Österreich geholfen werden kann. Für regelmäßige Updates zur Arbeit von Sebastian Kurz und seinem Team, kannst du dich hier eintragen.