19.03.2019

Das Amt wird digital 

Bundeskanzler Sebastian Kurz und Digitalisierungsministerin Margarethe Schramböck präsentierten am Dienstag die Details zur neuen Plattform oesterreich.gv.at. „Unser Ziel ist es, eine serviceorientierte und einfache Verwaltung für Bürger und Unternehmer zu schaffen", sagt Sebatian Kurz bei der Präsentation.

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„Die Zeit der Verwaltung, wie wir sie derzeit haben, geht zu Ende. Mit oesterreich.gv.at sind wir Vorreiter in Europa, durch eine gesamtheitliche Plattform, von Information und Amtsweg“, so Digitalisierungsministerin Schramböck. Europaweit werden in keinem Land so viele Amtswege auf einer Plattform angeboten. Da die App Rund um die Uhr verfügbar ist, erspart man sich lange Wartezeiten und Wegzeiten. Die Österreicherinnen und Österreicher sind unabhängig von Öffnungszeiten der Ämter, was besonders berufstätigen Menschen und Pendlern am Land zu Gute kommt. Alle Services kommen aus einer Hand und durch den persönlichen Login, per Handy-Signatur, ist für Sicherheit und Datenschutz gesorgt.

Digitales Amt (c) BKA


Information und Amtsweg
Auf  oesterreich.gv.atoesterreich.gv.at werden alle relevanten Informationen und das digitale Amtsservice miteinander verbunden. Die Bürgerinnen und Bürger können sich so informieren und gleichzeitig ihre Erledigungen abwickeln. Die Plattform beinhaltet derzeit die Möglichkeit seinen Wohnsitz online zu ändern, die Namensgebung und Urkunden bei Geburten durchzuführen, seinen Reisepass abzulegen und die Wahlkarte zu beantragen. Sebastian Kurz dazu: „Es gibt gute Plattformen, wie Finanzonline. Wir sind aber Vorreiter in Europa, da wir alles auf eine Plattform anbieten: Information und Amtswege.“

Wie geht es weiter?
„Die Plattform ist lebend und wird sich oftmals weiterentwickeln und an die neuen Situationen anpassen“, sagt Digitalisierungsministerin Schramböck. Ab Mitte des Jahres kann man verlorene Dokumente melden und gleich direkt Neue beantragen. 2020 kommt der digitale Führerschein und der digitale Zulassungsschein, die von der Polizei auch über die App anerkannt werden. „Das Ziel ist, alle Amtswege die möglich sind, digital auf der Plattform abwickeln zu können“, sagt Sebastian Kurz abschließend.
 

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